Lieder und Texte ( Noah Geschichte, Evangelien zu zwei Schwerpunkten) zum Gottesdienst
Evangelium ein einfacher Sprache
Jesus erzählt, wie es ist,
wenn die neue Welt von Gott anfängt.
Die Leute fragten Jesus:
Wie ist das, wenn die Welt aufhört?
Und wenn die neue Welt von Gott anfängt?
Jesus sagte:
Ihr könnt merken, wenn die Welt aufhört.
Und wenn die neue Welt von Gott anfängt.
Ihr merkt das genauso, wie ihr merkt, dass der Frühling kommt.
Wenn der Frühling kommt, fangen die Blumen zu blühen an.
Die Bäume werden grün.
Die Vögel singen.
Dann wissen alle Menschen:
Jetzt kommt der Frühling.
Wenn die Welt aufhört, hört die Sonne auf zu scheinen.
Und der Mond.
Und die Sterne.
Aber ihr seht das Zeichen von Gott am Himmel.
Gott schickt die Engel aus.
Die Engel holen alle Menschen von der ganzen Welt zusammen.
Jesus sagte:
Alles, was ich euch erzähle, stimmt wirklich.
Aber niemand weiß, wann das passiert.
Nur Gott im Himmel weiß, wann alles passiert.
Jesus sagte:
Bleibt wachsam in eurem Herzen.
– Wachsam sein heißt:
Aufpassen wie einer aufpasst,
damit kein Dieb kommt.
– Wachsam sein heißt:
Im Herzen daran denken,
dass einmal die neue Welt
von Gott anfängt.
– Wachsam sein heißt:
Im Herzen daran denken, dass Gott
alle Menschen zu sich holen will.
Wenn ihr im Herzen wachsam bleibt,
dann könnt ihr euch freuen:
Weil die neue Welt von Gott anfängt.
Evangelium 2
Mt 25 31ff
Ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen. 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben oder durstig und dir zu trinken gegeben? 38 Und wann haben wir dich fremd gesehen und aufgenommen oder nackt und dir Kleidung gegeben? 39 Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? 40 Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. 41 Dann wird er zu denen auf der Linken sagen: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist! 42 Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; 43 ich war fremd und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht. 44 Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder fremd oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? 45 Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.
Arche Noah als Geschichte
Die Arche Noah 1. Mose 8, 1-22
Eines Tages sagte Gott zu Noah: „Es tut mir leid, dass ich die Menschen erschaffen habe. Sie streiten, schlagen und töten sich, deshalb will ich sie und die ganze Erde vernichten. Nur du, Noah, du bist anders. Deshalb baue dir ein ganz großes Schiff, auf dem du und deine Familie Platz haben. Du sollst auch von allen Tieren, die auf der Erde leben, jeweils ein Paar mit auf das Schiff nehmen. Zwei Elefanten, zwei Hunde, zwei Mäuse, zwei Vögel usw.“
Noah gehorchte Gott und baute ein Schiff. Nachdem die Arche fertig war, brachte Noah von allen Tieren, die auf der Erde lebten, jeweils ein Paar an Bord. Ameisen, Füchse, Kühe und noch viele mehr.
Am Anfang waren es nur ganz kleine Tropfen, doch der Regen wurde stärker und stärker. Bald waren alle Straßen, Häuser und Bäume im Wasser versunken. Ja selbst die größten Berge. Es gab nichts mehr auf der ganzen Erde, außer dem Wasser und Noahs Arche. Vierzig Tage und Nächte lang hat es geregnet.
Dann hörte der Regen auf. Das Wasser ging langsam zurück und einzelne Bergspitzen kamen zum Vorschein. Noah ließ einen Raben aus dem Fenster fliegen, damit er irgendwo auf der Erde ein trockenes Stück Land, einen Baum oder eine Blume finden soll. Doch der Vogel kam ohne ein Blatt oder einen Zweig zurück. Auch der Taube erging es nicht anders. Erst die zweite Taube kam mit einem Zweig des Ölbaumes im Schnabel zurück.
Jetzt wusste Noah, dass auf der Erde wieder alles in Ordnung war. Er öffnete die Tür der Arche und alle Tiere, Katzen, Nashörner, Giraffen und noch viele mehr, verließen das Schiff. Auch Noah und seine Familie gingen an Land.
Dann schien auf einmal wieder die Sonne und ein großer Regenbogen leuchtete am Himmel. Mit diesem Regenbogen versprach Gott, dass die Erde nie mehr im Wasser versinken würde. Noah und seine Familie waren sehr froh darüber und dankten Gott.
Als das Wasser wieder weniger wurde, konnten sie mit den Tieren das Schiff verlassen und sich ein neues Zuhause aufbauen.
Ich will gegen das Geläut der Leute mein Geschweige stimmen
Ich will gegen das Geleucht der Lichter, meinen Dunkelheiten trauen
Ich will gegen die Flut der Tränen eine Freudenmauer bauen
( Peter Janssens Musikverlag für Noten und Texte )