Kirchen und Kapellen 

Kapelle im Klinikum Ibbenbüren / St. Elisabeth Geschichte, Klemens Niermann, Entwicklung, Gestaltung  (anklicken)  

  


Taufe unseres Enkels "Jonas Friedrich Klemens" in der Kapelle am 18.Juli 2026

Das Ikebana zeigt  in der Mitte eine Holzwurzel mit Loch als Wal, der Jonas ausstößt, die weiße Rose inder Mitte oben mit den den Gräsern ist der Himmel, Gott. Die kleine Rose im Maul des Wals steht für Jonas, die 4 Rosen für Anna, Daniel, Sarah und Lea, die Familie in die Jonas hineingeboren wurde. Das Blau des Wssers bilden dieHortensien 

 

 

Warum  Jonas Friedrich auch noch Klemens heißt ?

Warum  er für uns wichtig ist :

 

 Wir haben uns sehr gefreut, dass deine Eltern als Taufnamen noch den Namen „Klemens“  genommen haben.  Wir glauben, dass Klemens ein wirklicher Heiliger ist– auch ohne Heiligsprechung aus Rom-der unser Leben und das Leben der Familie Himstedt entscheidend geprägt hat. Wir haben ihn in den 1970iger Jahren  kennengelernt. Oma hatte ihn als Religionslehrer in der  Höheren Handelsschule . Opa lernte ihn dann kennen als er nach Ibbenbüren als Lehrer kam. Und so hat er uns begleitet, mit Meditation, Gottesdiensten, Gesprächen  und er hat  uns" Verheiratet“  am 18.3.1977 in der St. Magdalena Kirche in Laggenbeck

 18 Jahre war er  Pfarrer am Krankenhaus in der Kapelle. Die war religiöse Heimat von Oma  Lilly  und Opa Hans.  Aber auch von deiner Mama und Onkel Christian  und Onkel Matthias.

 

Beispiele seiner Aktivitäten  Er war fromm und allen Menschen gegenüber offen: Obdachlosen, Kranken, Gefangenen, Armen  Menschen mit Handicap. Oft schliefen Menschen in seinem Bett und er auf dem Sofa. Er half wo er konnte  und das zeigte er auch durch Gestaltungselemente der Kapelle:   Zeichen als Hinweise: Du bist hier willkommen, als evangelischer Christ, katholischer Christ, Jude Moslem,  Nichtgläubiger unter dem Aspekt: Hier ist Ruhe, Heimat, Besinnung  über die Krankheit, die eigene oder eines Verwandten, Freundes, nimm dir Zeit  setzt dich, lausche in dein Inneres. Er setzte sich ein für evangelische und katholische Christen, Moslems, Menschen ohne Glauben.

 

 

 

Und das lebte er mit dem Wahlspruch „Wie würde Jesus heute handeln“ . Und so sind es heute  fünfzig Jahre, dass wir mir Klemens verbunden sind. Er hat uns geprägt in unseren Ansichten, in unserem Glauben und in unserer Haltung.  Er war durch und durch Christ, er war katholisch-daraus machte er keinen  Hehl. Auf dem Friedhof forderte die große Menge der Menschen: „sanctus subito“ - Sprecht ihn heilig, sofort.  Und so freuen wir uns, dass zwei Enkel Jonas und Arne den Namen Klemens als Taufnamen tragen .

 

 

 

  

 

 

 

St. Maria Magdalena / 

Ibbenbüren Laggenbeck  1973

meine Geschichte  und meiner Familie mit der Kirche  (Hans Jürgen)

 

Als ich zum Referendariat nach Ibbenbüren sollte brach erst eine Welt in mir zusammen. Ich wollt in Münster meinen Heimatort bleiben. Aber das Schicksal wollte es anders. Ich warals Referendar an der Aasee-Hauptschule in Ibbenbüren. Damals noch an der Ludwigkirche. Hatte gute Ausbilder dort und fand auch schnell Kontakt zur örtlichen Pfarrgemeinde. Bernhard Hosel wollte mich gerne gewinnen, aber irgendwie kam ich mit Gerhard Evenholl in Laggenbeck zusammen. Er meinte: „In Ludwig arbeiten schon so viele, komm mal zu uns“ .  Und so lernte ich die Gemeinde und die Kirche kennen. Dann nach der bestandenen Prüfung wurde ich an die Hauptschule  Laggenbeck versetzt.  Ich zog nach Ibbenbüren an den Wersborg Weg in Bockraden, eine kleine Einliegerwohnung.  In der Pfarrgemeinde stieg ich ein in die Vorbereitung der Firmlinge. 

Firmlingsarbeit: Beratung der Eltern, Gespräche mit Schülern, Kontakte zu den Katecheten. Vorbereitung der Bussandachten und Gottesdienste

Gottesdienste: Da ich viel Zeit hatte und an den Wochenenden häufig in Ibbenbüren war, bat mich Pfarrer Elvenholl doch in Abständen von 3-4 Wochen die Predigten zu übernehmen. Da ich diese Aufgabe schon aus meiner Heimatgemeinde kannte, (Jugendgottesdienste usw) sagte ich gerne zu und predigte  dann regelmäßig an den Sonntagen. Damals waren es noch 5 Messen. 2 am Samstag (Ölkrise), drei am Sonntag. Die erste um 6.30 Uhr für die Landwirte.  Damals saß schon meine zukünftige Frau in der Kirche, aber damals kannte ich sie noch nicht. Heute erzählt sie immer, dass sie mich gegen ihren stock-konservativen Onkel verteidigt habe.  (zu lange Haare, was der sich einbildet, was für Ansichten, Typisch Lehrer   und und  )  In der Laggenbecker Kirche  lernte ich dann auch Klemens Niermann kennen. Beim Bußgottesdienst.  Ich hatte ein Bild von    Habdank    ausgesucht und hatte damit kreativ gearbeitet. Klemens fand das gut und so arbeiteten wir auch hier zusammen.

Mich hat dieser großartige Kirchenraum immer begeistert. Da konnte man was machen, gestalten mit Blumen, Anspielen, Bildern, Theaterstücken bei Schulgottesdiensten, Jugendgottesdiensten.  Der Klang und der offene Raum begeisterten.  1975  AVE EVA . Musical von Piet Janssens. Ich kannte das Musical von Münster her. Ich kannte auch Piet. Wir hatten häufig uns bei Gottessdiensten in Münster und im Rahmen der KJG- Arbeit getroffen. Über Tausend Besucher in der Kirche, feiern bis  spät in die Nacht.  Ein Jahr später mit Piet „Zirkus Mensch“ ein eine Welt Musical.  Zum Teil große Proteste „Ich trink  noch lange nicht jeden Kaffee, nur von José aus Guatemala“ in der Kirche.  Gegen den Einspruch des  Bischofs lief das Musical mit Kaffee aus Guatemala.



1977 am 18. März  Hochzeit in der Kirche, mit Jugendchor und Orgel und Schuberts Ava Maria. Motto der Hochzeitsfeier mit Klemens Niermann als Pfarrer: „Ich möchte mit einem Zirkus ziehen.

Später viel Schulgottesdienste im Wechsel mit der Ev. Kirche und Werihnachtsfeiern der Schule. Pfarrer Elvenholl ging und Pfarrer Krefft kam.  Der Jugendliturgiekreis löste sich auf, denn viele gingen zum Studium in andere Städte. .

VDas Personal war nicht mehr wie früher. Es war wieder stock-katholisch.  Und wir wechselten liturgisch nach Mettingen mit neuem Jugendliturgiekreis.VV

 (Von Teta pk - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=185845135)

 

 


Da ist der Neubau -nach vielen Jahren geheimer Planung durch Kirchenvorstand und Pfarrern-fertig. . Für mich persönlich eine architektonische Todsünde. Es passt nichts zusammen, auch wenn man versucht sich das Schönzureden. Viele sind wegen des Abriss  enttäuscht. Bei einer Pfarrversammlung  wurde mitgeteilt: Sie können nichts mehr ändern, die Pläne sind schon auf dem Weg. Bauanträge gestellt. Angeblich war das Dach im Neubau undicht. Und Heizungskosten sollten gespart werden.Viel Geld hatten die Laggenbecker Familien aufgebraucht. Im Schnitt ein Monatsgehalt spendetetn sie damals für den Anbau. Es war ein Kirchgebäude der Gläubigen. Und di meisten hatten sich wohlgefühlt. 

Dann wurde in die Geldkiste gegriffen. Keiner weiß bisher so genau, was das alles gekostet hat. Selbst bei den hohen Preisen für  Heizöl hätte man wahrscheinlich viele, viele Jahre heizen können. Zum Glück  hat man sich wenigstens für eine Wärmepumpe entschieden.


Münster Dreifaltigkeit  1956 - 1974

Ich erinnere mich noch an die ersten Kontakte mit der Pfarrei:  Mein Vater war nach Münster versetzt worden und nun sollte die Familie nachkommen. Am Friesenring fußläufig war unsere Wohnung direkt neben der "Germania Brauerei" . Hinter dem Garten  des Wohnblocks lag das Freibad. 

Pfarrei war Sanctissime Trinitatis. an der Kreuzung Grevenerstr-Yorkring.

Als ich dort ankam wurde ich von der Messdienerleitung empfangen- mein Leiter aus Ahlen hatte mich dort angemeldet.  Jan Heiner Schneider.

Der Pastor war gerade gestorben Pfarrer Rensing und wir gingen mit der Klassenlehrerin  in die Krypta der Kirche wo der Pfarrer aufgebahrt war. 

Gerne erinnere mich an den Pfarrer Weber- mit dem ich später selten einer Meinung war- aber wir haben uns respektiert. Kaplan war Hünting  Später kam als Kaplan Heinz Janssen, der spätere Bischof dazu. Ein toller Kaplan, offen, engagiert. Aktiv in der Jugendarbeit. Im Lager, in der Pfarrei.  Ich war  zur Beerdigung seines Vaters mit in Kevelaer von wo er stammte. Wir 4 Messdiener schliefen im Haus seiner Schwester und übernahmen den Messdienst.  Er hat uns sehr geprägt. Im Ferienlager in Ostwig und hatte ein Ohr und ein Auge für die Menschen. Damals gab es noch das alte YMCA -Gebäude . Jahrelang noch ein Teil als Jugendheim von der Gemeinde genutzt. Sonst stand uns der Turm der Kirche zur Verfügung mit immerhin 4 Gruppenräumen. Zweimal im Monat Fete im YMCA - Saal. Jugendarbeit: Messdiener

Aber dann kam der Abschied Janssen wurde Leiter des Wohnheims für Studenten, dann Pfarrer und schließlich Weihbischof. 

Es folgte Klaus Kanert für 2 Jahre, dann Heinz Ahlendorf.  Der letzte Pfarrer mit dem ich zu tun hatte, war Pfarrer Korte.  (ruhig sachlich) . Das neue Jugendheim an der Kinderhauser Str. entstand. Dahin zog auch die Bücherei, die  erst im Flur  zum Krypta Eingang war. Jugendarbeit wurde  damals groß geschrieben: Messdiener, KJG (Hasko Schneider, Ernst Düerkop, Franz-Josef Asselmann),  CAJ, Mädchenarbeit, Ferienfreizeiten in Ostwig mit jährlich 200 Mädchen und Jungen,  Filmabende, Spielabende, Offene Tür im Jugendheim ...Einige Impressionen aus der

Freizeit in Ostwig 


 

Später wurde die Krypta Wochengottesdienstraum und als es hieß, die Kirche ist baufällig und der Abriss oder so sollte kommen (Bauzäune standen  mehrere Jahre) 

Es kam dann aber der "Große Umbau"- ein Investor entkernte die Kirche und baute neue Etagen für Büros ein. In dem Parterre entstanden Wohneinheiten für Langzeit Obdachlose. - Eine Gute soziale Entscheidung. ( Das "baufällige Dach“ wurde übrigens nicht erneuert) Pfarrhaus und Kaplanei wurden abgerissen, das Jugendheim auch und ein neues Pfarrzentrum der Gemeinde entstand. Dreifaltigkeit gehörte wieder zur Kreuzkirche 


Interessante Aspekte zur Schließung der Kirche bietet die Hausarbeit von 

homepage.alice.de/dreifaltigkeitskirche-ms